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So versenden Sie nach dem Brexit: 3 Fragen, 2 Experten, 1 Lösung

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International Delivery & Returns

So versenden Sie nach dem Brexit: 3 Fragen, 2 Experten, 1 Lösung

Deria Spalek · 28. Februar 2022 · 2 min read


Vor gut einem Jahr ist das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausgetreten. Das hat Onlinehändler in der EU vor neue Herausforderungen gestellt und viele Fragen zum Versand nach dem Brexit aufgeworfen.

Das Vereinigte Königreich ist der am schnellsten wachsende Onlinemarkt. Deshalb ist es wichtig, die Vorschriften zu kennen, um auch weiterhin einen reibungslosen Verkauf und Versand in das Vereinigte Königreich gewährleisten zu können. Auch bei den neuen – und sich fortlaufend ändernden – Zollabfertigungsvorschriften für das Vereinigte Königreich auf dem Laufenden zu bleiben, ist nicht einfach.

Seven Senders-Mitgründer und -Geschäftsführer Dr. Johannes Plehn und Sales Commerce-Leiter der MS Direct AG Peter Egger haben die die neu entstandenen Probleme für Onlinehändler löst. In diesem exklusiven Interview berichten sie, auf welche drei zentralen Probleme sich die beiden Unternehmen bei der Entwicklung der passenden Lösung für EU-Händler konzentriert haben.

Welche Folgen hat der Brexit für den EU-Onlinehandel?

Johannes Plehn berichtet, dass im Vorfeld des Brexits zwar Gespräche dazu stattfanden, Unternehmen im Januar 2021 aber trotzdem ohne klare Informationen zum Ablauf des Versands in das Vereinigte Königreich und von dort dastanden. Im Verlauf des vergangenen Jahres sind die Prozesse nachvollziehbar geworden, und Lösungen wurden entwickelt, aber es war kein einfacher Weg.

„Die Komplexitäten lassen sich nur mit Lösungen in den Griff bekommen, die Pakete richtig klassifizieren. Händler brauchen Lösungen, mit denen sich Pakete in das Vereinigte Königreich oder von dort in die EU senden lassen“, erläutert Plehn.

Peter Egger von MS Direct führt an, dass außerdem die Kundenerwartungen erfüllt sein müssen. „Kunden in England erwarten nach wie vor, dass ihre Sendungen zügig zugestellt und Zoll und Mehrwertsteuer vom lokalen Carrier angepasst werden. Das setzt exakte Daten und eine gute Lösung mit einem leistungsstarken Carrier voraus."

Welche Hauptpunkte gilt es beim Versand in das Vereinigte Königreich jetzt zu berücksichtigen?

Plehn nennt drei zentrale Herausforderungen. Erstens ist da der eigentliche Versand: „Auf dem britischen Markt herrscht ein sehr intensiver Wettbewerb, vor allem bei der ,letzten Meile'. Es gibt mehrere gute Zustellfirmen, die den Kunden vertraut und für eine schnelle, serviceorientierte Lieferung bekannt sind."

Zweitens geht es um die Erklärungen für die britische Zollabfertigung. Egger erläutert, dass ein reibungsloser Warentransport voraussetzt, dass alle Anforderungen erfüllt sind. „Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union werden nun zusätzliche einschlägige Unterlagen verlangt, die erklären, um was für Waren es sich handelt und was wann eingeführt wurde. Das bedeutet, dass jeder Händler exakte Daten zu Warentarifnummern, Wert und Herkunftsland benötigt. Ohne diese Informationen kann es zu Verzögerungen und Unterbrechungen der Lieferkette kommen. Carrier, die die Abläufe im Detail kennen, sind definitiv unentbehrlich", berichtet Egger.

„Drittens brauchen Händler eine gute Retourenstrategie, damit Endkunden im Vereinigten Königreich Sendungen unkompliziert über einen lokalen Carrier im Vereinigten Königreich zurücksenden können und schnell ihr Geld erstattet bekommen“, so Plehn.

Welchen Vorteil bietet die Lösung von Seven Senders?

„Ein Vorteil der Zusammenarbeit mit einem Partner besteht darin, dass wir den Markt sehr gut kennen. Wir haben Beziehungen zu Anbietern im Vereinigten Königreich geknüpft und wissen, welche Carrier wir je nach Paketvolumen und Kundenerfordernissen einsetzen müssen. Wir bieten verschiedene Optionen für Zustelldauer und Preis auf der letzten Meile.“

Lesen Sie einen weiteren Blogartikel mit weiteren nützlichen Tipps zum grenzüberschreitenden Versand nach dem Brexit.

FAQ

Frequently asked questions

Welche zentralen Herausforderungen brachte der Brexit für den Versand nach Großbritannien mit sich?

Nach dem Brexit fehlten vielen Unternehmen zunächst klare Informationen zum korrekten Versandablauf. Hinzu kamen neue Anforderungen an Zolldokumentation, etwa zu Warentarifnummern, Wert und Herkunftsland der Waren – ohne die korrekte Klassifizierung drohen Verzögerungen in der Lieferkette.

Warum ist die richtige Zolldokumentation beim UK-Versand so entscheidend?

Mit dem Austritt aus der EU werden zusätzliche Unterlagen verlangt, die genau erklären, um welche Art von Waren es sich handelt. Fehlen diese Angaben oder sind sie unvollständig, verzögert sich die Zollabfertigung und damit die gesamte Lieferung.

Was erwarten britische Kunden trotz der zusätzlichen Brexit-Komplexität weiterhin?

Käufer erwarten weiterhin eine schnelle Zustellung mit zügiger Zoll- und Mehrwertsteuerabwicklung durch lokale Carrier – die operative Mehrkomplexität durch den Brexit soll für sie im Idealfall unsichtbar bleiben.

Welche Rolle spielt die Auswahl des richtigen Carriers nach dem Brexit?

Je nach Paketvolumen und den spezifischen Kundenerfordernissen eignen sich unterschiedliche Carrier unterschiedlich gut. Fundierte Marktkenntnis über etablierte Beziehungen zu britischen Carriern hilft, für jede Sendung die passende und zuverlässigste Option zu finden.

Wie unterstützt Seven Senders Online-Shops konkret beim Versand nach dem Brexit?

Seven Senders verfügt über etablierte Beziehungen zu britischen Carriern und weiß genau, welcher Anbieter je nach Paketvolumen und Kundenanforderung am besten passt. Ergänzend bietet Seven Senders flexible Optionen bei Zustelldauer und Preis für die letzte Meile sowie Unterstützung bei Zollabwicklung und Retourenstrategie für britische Kunden.

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